Der optische Bildstabilisator
ist in einigen teuren Objektiven von Canon, Nikon und Sigma eingebaut und erlaubt durch seine Funktionsweise ca. 4x längere Verschlusszeiten bei Freihandaufnahmen, ohne dass das Bild verwackelt aussieht.
Sensoren im Inneren des Objektives erfassen die durch das Zittern des menschlichen Körpers ausgelösten Vibrationen. Ein Servogesteuertes Linsensytem steuert blitzschnell immer genau in die entgegengesetzte Richtung der Zitterbewegung und ermöglicht so ein ruhiges Bild.
Die neue Generation der Bildstabilisatoren erlaubt 2 Auswahlmodi. Zum ersten eine Stabilisation für unbewegte Motive und zum anderen eine Stabilisation für horizontal bewegte Motive. Die zweite Methode wird vor allem von Rennsport- und Tierfotografen eingesetzt, da hier ein "mitziehen" möglich ist, das Bild aber trotzdem gegen Verwacklungen geschützt wird.
Sinnvoll ist eine solche Investition besonders bei langen Teleobjektiven, welche vorrangig bei wenig Licht und schnellem Standortwechsel eingesetzt werden sollen.

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