Lichtstärke - Anfangslichtstärke
Diese Werte entsprechen den kleinstmöglichen Blendenzahlen an einem Objektiv. Wenn die kleinste Blendenzahl z.B. 2.8 ist, entspricht dies einer Lichtstärke von 2.8.
Je größer die Brennweite eines Objektives ist, umso größer muss bei gleicher Blendenzahl die Öffnung der wirksamen Blende sein. Die Blendenöffnung errechnet sich nach folgender Formel:

f/d'=k (Brennweite / wirksamer Durchmesser der Blende = Blendenzahl)

Beipiel:
Wenn wir nach dieser Formel ein 50/1.4- und ein 200/2.8- Objektiv berechnen, erhalten wir folgendes Ergebnis...
50mm/36mm=1,4 (kleinste Blendenzahl)
200mm/71mm=2,8 (kleinste Blendenzahl)

Bei einem 400/2,8- Objektiv sieht das dann folgendermaßen aus...
400mm/142mm=2,8 (kleinste Blendenzahl)

Durch diese Ergebnisse kann man die Ausmaße der riesigen Teleobjektive erklären, welche gern von Sportfotografen verwendet werden. Und das ist auch der Grund, warum es billig ist, lichtstarke Optiken für kleinbrennweitige Kompaktkameras zu bauen.
Bei Zoomabjektiven ist es notwendig, dass die Blendenöffnung bei zunehmender Brennweite größer wird, um auch im Telebereich eine vernünftige Anfangslichtstärke zu erreichen.

Weiterführende Links:
Fenster schließen