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Dann fuhren wir in den sonnigen oder auch kargen Süden und besuchten kurzerhand Valle Gran Rey. Damit wir am ersten Tag auch ein Stück Nationalpark in Augenschein nehmen konnten, entschlossen wir uns, Richtung Inselzentrum zu tuckern.
Auf dem Weg durch üppig wuchernden Lorbeerwald entdeckten wir den Wanderweg auf den höchsten Berg La Gomeras, den 1487 Meter hohe Alto de Garajonay. Es war erst 16:00 Uhr, die Hitze ließ langsam nach. Also entschlossen wir uns kurzerhand zu parken und eben mal da rauf zu wandern. Der Aufstieg war zwar atemraubend, aber dennoch nicht so schwer, wie erwartet. Oben bot sich uns eine Aussicht über ganz Gomera und die Nachbarinseln La Palma, Teneriffa mit seinem 3718 Meter hohen Riesen und Hierro.
Für Jörg stand fest: hier oben werde ich einen Sonnenuntergang fotografieren, ein Startrail würde mir hier auch gefallen. Beides folgte Abende später, ich habe sehr viel Zeit auf diesem Gipfel verbracht.
Dann stiegen wir den Berg wieder herunter und fuhren zum Quartier zurück. Somit war wieder ein Tag vorbei. Trotz gemiedener Sonne haben wir uns gleich einmal einen richtigen Sonnenbrand eingefangen.


Mirador del Santo bei Arure - Blick nach Valle Gran Rey


und in der anderen Richtung eine Steilwand mit Blick auf das Dorf Taguluche

einige Schritte weiter ein wunderschöner Rundblick auf die entfernte Meeresküste



Auf dem Alto de Garajonay - dem höchsten Berg der Insel (1487 Meter).
Der schneebedeckte Gipfel im Dunst ist der 3718 Meter hohe Pico del Teide auf der Insel Teneriffa.
Die aus der Wolkendecke herausragenden zwei Hügel gehören zur Insel La Palma.